Körpergewicht vs. Körperfett

Ob aus medizinischen oder ästhetischen Gründen – Abnehmen bedeutet für die meisten vor allem eins: Die Kilos sollen purzeln.

Die Waage mutiert zum wichtigsten Kontrollinstrument und wird – voller Angst und Sorge – so oft wie möglich konsultiert.

Möglichst wenige Kalorien zu sich nehmen und lieber Treppen laufen statt den Aufzug zu nutzen scheinen alternativlos.

Die Folge: Hunger, Müdigkeit, körperliche Erschöpfung und häufig eine emotional äußerst angespannte Stimmung.

Über die Erfolge läßt sich streiten…

Wenn Du Deinen Körper anders erleben möchtest, bedeutet dies vor allem eins:

Veränderung!

Diese Veränderung sollte schon bei der Zielformulierung beginnen: Nicht das absolute Körpergewicht allein entscheidet über unser Aussehen und das körperliche Wohlbefinden, sondern vor allem unser Körperfettanteil.

Das geht nun mal nicht eben so, sondern bedeutet kontinuierliches und konstruktives Verhalten – wie bei jeder anderen Zielformulierung auch.

Die gute Nachricht:

Um Körperfett zu verlieren, musst Du vor allem eines tun: Du musst Dich satt essen. Und das bitte auf jeden Fall drei mal täglich.

Um Körperfett zu verbrennen, braucht unser Körper zuverlässig und regelmäßig Brennstoff. Von daher ist „Hungern“ für den Körper das Signal, dass er sich auf schlechte Zeiten gefasst machen muss und besser mal was hortet.

Die entscheidenden Grundregeln für die Ernährung sind hier sehr schlicht:

Hochwertige Fette liefern die Energie

Eiweiß ist der Baustoff für die Muskulatur. Um Eiweiß zu verstoffwechseln, benötigt der Körper mehr Energie, als es liefert.

Kohlenhydrate gilt es auf ein Minimum zu reduzieren. Der Bäcker ist komplett tabu.

Der „absolute Feind“ ist der Industriezucker. Diesen sollte man tunlichst meiden, wenn Körperfett- oder Gewichtsreduktion oberste Priorität hat.

Die vielleicht noch bessere Nachricht:

Du musst kein stundenlanges Cardiotraining absolvieren!

„Joggen ist die beste Idee, wenn es ums Abnehmen geht…“ Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Vergleicht man die Figur einer Marathonläuferin und einer Sprinterin, so mag die Langläuferin auf den ersten Blick deutlich hagerer erscheinen. Der Körperfettanteil wird allerdings bei der Sprinterin deutlich geringer sein.

Für lange konstante Belastungsintervalle braucht der Körper Reserven für den „Notfall“ und speichert somit Fett.

Von daher ist beim Wunsch nach Gewichtsreduktion ein gut kontrolliertes Sprinttraining die deutlich effizientere und effektivere Methode.

Ein gut abgestimmtes Krafttraining bietet die optimale Grundlage fürs Abnehmen. Die Kniebeuge beispielsweise aktiviert optimal den Stoffwechsel und ist aufgrund der hohen Muskelbeiteiligung der ideale Fatburner.